Traffic, Traffic, Traffic – aber woher nehmen?

Du brauchst Traffic, damit jemand auf dein Affiliate-Angebot klickt. Aber woher kommt denn dieser Traffic, wie entsteht er und wie nutzt du ihn, damit der Besucher nicht spurlos wieder verschwindet, wenn er dein Angebot nicht (gleich) angenommen hat?

Wozu brauche ich eigentlich Traffic?

Beginnen wir also bei Adam und Eva:

Du hast ein super-mega-cooles Produkt – egal ob ein eigenes oder ein Affiliate-Produkt – und möchtest dieses möglichst oft verkaufen bzw. empfehlen.

Deine Aufgabe als angehender Online Marketer ist es also, dieses Produkt möglichst vielen Leuten zu zeigen. Du musst diese dazu bewegen, deinen Link anzuklicken, um dein Produkt zu präsentieren. Im Offline-Bereich funktioniert das so, dass du möglichst viele Leute dazu bewegen musst, in dein Geschäft zu kommen, damit du ihnen dein Produkt zeigen kannst. Diese Leute sollten aber möglichst zur Zielgruppe für dein Produkt gehörensiehe dazu in einem anderen Beitrag. Einem Veganer wirst du vermutlich keinen Spanferkel-Grill schmackhaft machen können .

Du hast nun verschiedene Möglichkeiten, dein Produkt zu präsentieren und dadurch Traffic zu erzeugen. Ziel dieses Traffics soll aber nicht nur sein, das Produkt zu verkaufen, sondern in erster Linie, um dir eine “Liste” aufzubauen und die E-Mail-Adresse des Besuchers zu erhalten. Wenn du das sträflicher weise vernachlässigst, ist der potenzielle Kunde weg. Wenn du aber seine Adresse hast, kannst du ihm weitere Informationen und Angebote zukommen lassen – vielleicht für ein ähnliches Produkt usw.

Wie du jeden Klick auf deinen Affiliate-Link auch in einen Lead verwandelst


[Es gibt echte Profi-Methoden, um den Interessenten trotzdem über bezahlte Werbung und Remarketing auf das Angebot zurückzuholen. Davon sollst du aber vorerst die Finger lassen, denn da kannst du eine Menge Geld verbrennen .]
 

a) Gratis Traffic Quellen

Ich möchte hier nur auf die vier Wichtigsten eingehen und gleich vorausschicken, dass du dich nie nur auf eine einzige Traffic-Quelle beschränken darfst, sondern immer einen gesunden Mix aus verschiedenen Traffic Quellen herstellen sollst:

Social Media (Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn, Google+ usw.)

Social Media, und hier in erster Linie Facebook, sind die Traffic Quellen, die du auch als Einsteiger am leichtesten anzapfen kannst und auch sollst. Du musst nur sicherstellen, dass sich dein Netzwerk auch für dein Produkt interessiert, also die richtige Zielgruppe ist. Deine Aufgabe ist es, dein Netzwerk so zu erweitern, dass deine Zielgruppe immer größer wird.

Poste also regelmäßig interessante Angebote und Nachrichten für deine Zielgruppe in deine Netzwerke und ziehe dadurch Aufmerksamkeit auf dein Angebot. Sei dabei aber nicht langweilig (immer derselbe Text + dasselbe Bild) und spamme nicht, sondern unterhalte deine Zielgruppe und sei abwechslungsreich. Achte auch darauf, dass du die E-Mail-Adresse deiner Interessenten holst und dadurch deine Liste vergrößerst. Denn diese “Liste” ist die Basis für dein Online-Business.

Eigene Website oder Blog

Dies ist wahrscheinlich die schwierigste Art und Weise, um kostenlosen Traffic zu erzeugen. Es kann Monate dauern, bis eine neue Website in den Suchmaschinen zu mindestens auf der ersten Seite angezeigt wird.

Ich kann davon ein Lied singen: Bei meiner allerersten Webseite habe ich extrem viel Zeit und Arbeit für Suchmachinenoptimierung (SEO = Search Engine Optimization) aufgewendet, um nach Monaten ganz gute Positionen zu bestimmten Keywords zu erreichen. Beim nächsten Google-Update, als der Algorithmus wieder komplett geändert wurde, bin ich dann wieder abgestürzt …

Gerade im Affiliate-Marketing kannst du allerdings mit einem Blog recht gut arbeiten, indem du etwa einen Erfahrungsbericht über ein Affiliate-Produkt schreibst, auch in Verbindung mit …

Youtube Videos

Hier kannst du z.B. deinen Bildschirm abfilmen und Erklärvideos mit Affiliate-Links auf Youtube hochladen. Du kannst sogar fremde Videos für dein Business verwenden.

Allerdings gibt es ein paar Details beim Einrichten des Kanals zu beachten, damit du den gewonnenen Traffic auch wirklich nutzen kannst. Dazu kann ich dir ein sehr gutes Webinar von meinem Kollegen Jürgen Saladin empfehlen.

Viral-Mailer

Viral-Mailer sind gerade zu Beginn eine recht gute Möglichkeit, um kostenlosen Traffic zu generieren. Du musst allerdings bedenken, dass die Reichweite bei den gratis Plänen relativ eingeschränkt ist und dass du deine Reichweite nur durch hohen Zeitaufwand vergrößern kannst: Du musst auf andere Mails dieser Plattformen klicken, um weitere Punkte oder Credits zu erhalten, die du dann wieder in Reichweite umwandeln kannst. Daher ist es empfehlenswert, nach der gratis Registrierung auf einen höheren (kostenpflichtigen) Plan upzugraden.

Tipp am Rande: Mach das nicht sofort nach der Anmeldung, sondern erst beim nächsten Login, dann bekommst du nämlich in der Regel ein wesentlich lukrativeres Sonderangebot.

Hier kannst du dir auch eine Liste der Viralmailer downloaden, die ich gerne verwende.

Achte auch bei den Viralmailern darauf, dass du den Lead abgreifst, bevor du auf das Affiliate-Angebot weiterleitest!

b) Bezahlter Traffic – oder Pay per Click (PPC)

Du musst dir bewusst sein, dass gratis Traffic nicht skalierbar ist. Im Klartext: Vor allem in sozialen Netzwerken ist die Frequenz deiner Aktivitäten beschränkt. Du kannst also nicht unbeschränkt posten, da du sonst gesperrt wirst. Wenn du also mit deinen Verdienstmöglichkeiten über kostenlose Traffic-Quellen an einem Plafond angelangt bist, musst du anfangen, dich für PPC-Traffic zu interessieren.

Die bekanntesten bezahlten Traffic-Methoden sind Facebook Advertising und Google AdWords. Wenn du nicht Geld beim Fenster rauswerfen möchtest, dann rate ich dir dringend, dich auf diese Traffic-Quellen erst dann zu stürzen, wenn du genug Erfahrung mit dem gratis Traffic gesammelt hast. Denn auch wenn dir viele weismachen wollen, dass das ganz einfach ist, kann ich dir versichern, dass da eine Menge Fallen lauern, um dir das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Doch darüber vielleicht in einem späteren Beitrag.

 

Bis bald


Die Internet-Oma

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