Warum du auf Facebook niemals verkaufen sollst

Was, auf Facebook soll ich niemals verkaufen? – fragst du jetzt. Alle Online Marketer verkaufen doch auf Facebook. Schon richtig. Aber Gegenfrage: Wenn du etwas Bestimmtes kaufen möchtest, gehst du dann auf Facebook? Ganz bestimmt nicht. Es geht nämlich um die Psychologie, die dahinter steckt. Aber dazu lies einfach weiter…

Verkaufen ohne zu verkaufen

Der Satz stammt nicht von mir – leider weiß ich nicht mehr, wer der Urheber ist -, aber genau das trifft es. Und hier ist auch der große Unterschied zwischen den beiden großen Advertisern Google und Facebook:

Wenn du etwas Bestimmtes kaufen möchtest oder nach einer Information zu einem Produkt suchst, gehst du auf Google. Allein die Tatsache, dass du nach etwas suchst, deutet schon auf dein gesteigertes Interesse hin, auch etwas kaufen zu wollen. Daher muss dein Angebot und auch deine Landingpage ganz anders gestaltet und formuliert sein wie für Facebook Werbung.

Auf Facebook hingegen sind die Leute, um sich mit Freunden zu unterhalten und auszutauschen. Und da zeigt Facebook dem User dann Anzeigen, die ihn aufgrund seines früheren Verhaltens interessieren könnten. Denn wir wissen ja mittlerweile, dass die Datenkrake 😉 Facebook, aber auch Google und andere, alles über uns wissen. (NB: Sich als Online Marketer darüber aufzuregen, ist schlicht und einfach scheinheilig. Denn wir machen uns dieses „Wissen“ in vielerlei Hinsicht zunutze. Ob bewusst, wenn wir bezahlte Werbung schalten oder unbewusst, wenn wir die verschiedensten Gratis-Dienste nutzen, die uns das Leben einfacher und bequemer machen.)

Wie soll ich denn auf Facebook werben?

Überleg doch einmal selbst: Wann klickst du auf einen Post? Wenn er hervorsticht, außergewöhnlich, auffällig und/oder einfach interessant ist. Und vor allem, wenn er dich neugierig macht. Genau das ist der Punkt. Wenn du etwas postest, möchtest du, dass auf den Link geklickt wird und nichts Anderes.

Wenn du in deinem Post aber das Produkt beschreibst und schon alles offenlegst, wird der User nicht klicken – denn er weiß ja dann schon alles. Du möchtest ihn aber dazu bringen, dass er auf deine eigene Verkaufsseite, auf die Verkaufsseite eines Affiliate-Produktes geht, sich vielleicht ein Video ansieht oder auf den Messenger klickt.

Also musst du seine Aufmerksamkeit erst einmal bekommen, indem du seinen Scroll-Vorgang unterbrichst und ihn fesselst. Wenn dir das gelungen ist, ist das schon die halbe Miete. Ist dann auch der Text im Post nicht so gestaltet, dass einem die Füße einschlafen, dann hast du gewonnen und das Ziel deines Posts ist fürs Erste einmal erreicht: Der User hat geklickt!

Hier gleich ein Praxis-Tipp, wie du klickstarke Bilder erzeugst: Mit dem kostenlosen Tool Canva kannst du auffällige Bilder erzeugen. Entweder du lädst eigene Bilder hoch und bearbeitest sie, oder du wählst aus den Datenbanken von Canva Vorlagen und Bilder aus, die zu deinem Thema passen.

Wie du mit gratis Facebook Posts deine Liste aufbaust

Hier kommt der magische Facebook Algorithmus ins Spiel (den außer Mark Zuckerberg wahrscheinlich niemand so wirklich kennt 😉). Denn wenn du in deinem Profil oder auf deiner Facebook Seite etwas postest (hier geht es nicht um bezahlte Werbung!) sieht das immer nur eine eingeschränkte Zahl von Personen. Nämlich jene, mit denen du öfter interagierst.

Jetzt wird wohl klar, dass Facebook deine Sichtbarkeit in deinem eigenen Netzwerk stark beschränken kann. Um das zu umgehen bzw. um neue Kontakte zu knüpfen und dein Netzwerk zu erweitern, ist deiner Phantasie keine Grenze gesetzt. Du solltest aber in jedem Fall mit deinen neuen Netzwerkpartnern interagieren. Das erhöht definitiv deine Sichtbarkeit. Stelle eine Frage, rege dazu an, dir eine Nachricht zu senden usw.

Zu deinem Thema passende Facebook Gruppen sind auch eine gute Möglichkeit, deine Reichweite zu erhöhen. Denn in Gruppen können deinen Post nicht nur deine eigenen Kontakte sehen, sondern alle Gruppenmitglieder. Aber hier ist auch Vorsicht geboten: In großen Gruppen rutscht dein Beitrag rasch nach unten und verschwindet dann bald von der Bildfläche. Dem kannst du ebenfalls entgegenwirken, indem du für Interaktion sorgst.

Das Allerwichtigste ist aber, dass du nicht nur deinen Affiliate-Link postest, sondern dir auch die E-Mail-Adresse abgreifst, bevor du auf ein Affiliate-Produkt leitest. Wie das funktioniert und damit du auch jeden, der auf deinen Affiliate-Link klickt, in deine Liste bekommst, zeige ich in einem gratis Webinar, das ich dir wärmstens ans Herz lege. Du kannst dich gleich hier für einen der nächsten Termine anmelden.



Bis bald im Webinar,


Die Internet-Oma

 

 

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