Wie du den Facebook Algorithmus austrickst, um mehr Sichtbarkeit zu erreichen

Natürlich kannst du den Facebook Algorithmus nicht wirklich austricksen. Aber du kannst dein Verhalten auf Facebook so ändern und anpassen, damit es dem Facebook Algorithmus „gefällt“ – zumindest so lange, bis er sich wieder einmal ändert 😉. Welches die drei wichtigsten Faktoren sind, um deine Sichtbarkeit zu erhöhen, habe ich hier zusammengefasst.
 

1. Facebook liebt Interaktion

Facebook ist vom Grundgedanken her eine Plattform, auf der sich Freunde austauschen können. Du musst daher verstehen, dass für den Algorithmus Interaktion ein sehr wichtiger Faktor ist. Genau deshalb musst du deine eigenen Beiträge auf Facebook so gestalten, dass Interaktionen entstehen können, ja dass sie Interaktionen geradezu provozieren. Stelle daher Fragen, behaupte etwas, das zu Diskussionen anregt, erstelle ein Quiz, beantworte Kommentare, stelle Gegenfragen, wenn jemand antwortet. Mit einem Wort: Zeige Interesse für dein Gegenüber und verwickle ihn in ein Gespräch.

Das hat den Vorteil, dass Facebook deinen Beitrag als relevant einstuft und öfter ausspielt, also deinen Freunden öfter angezeigt wird. Das gilt auch für deine Posts in Interessen-Gruppen: Sie bleiben ebenfalls länger oben und werden dadurch von mehr Usern gesehen. Diese Gruppen haben noch dazu den Vorteil, dass deine Beiträge nicht nur von deinen eigenen Freunden gesehen werden können, sondern – theoretisch – von allen Gruppenmitgliedern.
 

2. Facebook liebt Relevanz

Um deine Sichtbarkeit zu erhöhen ist es zusätzlich noch sehr hilfreich, wenn du relevante Beiträge von Freunden likest, kommentierst und vor allem teilst. Aber bitte nicht nur „Daumen hoch“ – das wird von Facebook schon als Spam eingestuft. Vergib ein Herz oder ein Wow, erwähne im Kommentar möglichst den Namen des Freundes und schreibe zumindestens einen ganzen Satz als Kommentar. Denn einzelne Worte wie „ja“, „PN“ usw. wirken für Facebook ebenfalls spammig und deine Reichweite wird dann sogar noch eingeschränkt.

Wenn du Posts, Lives oder Videos, die schon viel Interaktion aufweisen, ebenfalls kommentierst und teilst, hat das auch auf deine Sichtbarkeit positiven Einfluss. Denn Facebook stuft den Beitrag als besonders relevant ein und die Reputation des Beitrages färbt sozusagen auch auf deine eigene Sichtbarkeit ab. [N.B. Diesen Tipp verdanke ich meinem Kollegen und Online Freund Eric Promm.)
 

3. Miste deine Freundesliste aus

Es ist besser, eine kleine – relevante – Freundesliste zu haben, als immer an den erlaubten 5000 Freunden zu schrammen, wo 90% inaktiv sind. Miste also deine Freundesliste aus. Geh dabei aber langsam vor, damit Facebook nicht den Eindruck erhält, dass ein Bot am Werk ist.

Du interagierst ja in der Regel immer mit denselben Anzahl von Freunden. Wenn deine Freundesliste aber kleiner ist und nur aus zu deinem Thema passenden Kontakten besteht, ist der Anteil derer, mit denen du interagierst, naturgemäß höher. 100 interagierende Freunde von 5000 sind gerade einmal 2%, 100 von 1000 sind aber 10% – und genau das gefällt Facebook.

Wie gehst du aber jetzt beim „Ausmisten“ vor? Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Ich scanne regelmäßig die Freundesliste und lösche diejenigen, die z.B. kein erkennbares Profilbild haben. Weiters lösche ich die, die offenbar einen Fake-Namen verwenden usw. Eine andere Methode ist es auch, sich täglich die Geburtstage vorzunehmen und nachzusehen, ob mit diesem Freund bereits Messenger-Kontakt bestanden hat und ob er vom Profil her überhaupt zu dir passt. Wenn ja, dann gratuliere ihm – eine gute Gelegenheit, um den Kontakt aufzufrischen und dadurch deine Sichtbarkeit weiter zu erhöhen. Wenn nein, dann lösche den Kontakt ganz einfach 😉.
 
Wie immer freue ich mich über ein Feedback von dir!
 
Bis zum nächsten Mal
 

Die Internet-Oma
 
 
 

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